DRK Ortsverein Trusetal, Erzstraße 1, 98596 Trusetal/ Laudenbach

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Presseberichte

Südthüringer Zeitung   

 

21 Teddys für Kinder in Rettungswagen

Erschienen im Ressort Schmalkalden, 05.04.2011 09:31

Lehrrettungsassistent Mike Städter (rechts) und Frank Scheidler (2. v. r.), Leiter des Rettungsdienstes im Kreisverband, freuten sich ebenso wie die DRKler Silke Anders, Markus Anders, Nadine Leimbach und die beiden Kinder Alyssa und Coralie aus Trusetal. 

Foto: Annett Recknagel

Trusetal/Schmalkalden - Wenn Kinder im Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert werden müssen, erhalten sie ab sofort als Seelentröster einen Teddybären. 21 Stofftiere übergaben Silke und Markus Anders sowie Nadine Leimbach vom DRK-Ortsverein Trusetal dem Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes. Dessen Vorstandsvorsitzende Bettina Göbel war von dieser Idee begeistert. "Gerade für die Eltern ist es immer sehr schlimm, wenn Kinder krank sind, erst recht, wenn sie im Krankentransportwagen ins Krankenhaus gefahren werden müssen", sagte Göbel. Diese Ansicht teilen auch die Mitglieder des DRK-Ortsvereins Trusetal. Vereinsmitglied Mirco Reum war es, der seine Kollegen zum Jahresanfang mit dem Projektvorschlag "Teddy hilft" vertraut machte. Im Verein stieß dies sofort auf offene Ohren. Man setzte sich zusammen und überlegte, wie das Projekt umzusetzen sei. Der Anfang März im Rathaussaal vom DRK-Ortsverein Trusetal ausgerichtete dritte Mini-Monster-Markt bot sich dafür sehr gut an. Unter dem Motto "Kranke Kinder brauchen unsere Hilfe" suchte der Verein nach Paten für die Plüschtiere. Heißt: Zum Basar wurden Stofftiere für je 7,50 Euro angeboten. 21 Damen und Herren bezahlten diesen Obolus und ermöglichten dem Verein somit die Bereitstellung der ersten Stofftiere. "Darüber haben wir uns ganz sehr gefreut", sagte Markus Anders, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Trusetal. Die 21 Stofftiere - außer Teddys waren auch Hunde, Hasen, Frösche, Elefanten und Kängurus darunter - bekamen alle ein gelbes Halstuch mit Aufschrift "DRK Ortsverein Trusetal". Danach wurden sie in Folie eingepackt und in einer großen Kiste verstaut. Jetzt konnten die Seelentröster dem Rettungsdienst des DRK-Kreisverbandes Schmalkalden übergeben werden. Verteilt werden die kleinen Kuscheltiere nun an Krankentransportwagen des Kreisverbandes und der Ortsvereine in Niederschmalkalden und Kleinschmalkalden. Insgesamt fand die Idee großen Anklang. Dass das bei den kranken Kindern auch der Fall sein wird, darin waren sich zur Übergabe alle einig. Zwei bis dreimal im Monat komme es schon vor, dass ein kleiner Patient im Krankentransportwagen mitfahren muss, sagte Lehrrettungsassistent Mike Städter. Dank des Stofftieres werde das Kind von der ungewohnten Situation abgelenkt. Die Aktion "Teddy hilft" läuft weiter. Wer gern Pate für ein Stofftier werden möchte, kann sich beim DRK-Ortsverein in Trusetal melden. Informationen zu dem Projekt sind auch im Internet abrufbar.

www.drk-trusetal.de

Von Annett Recknagel

 


Simulierte Massenerkrankung machte DRK-Helfer fit

Schmalkalden-Meiningen Eine Übung mit einem Massenanfall von Verletzten organisierten die DRK Kreisverbände Schmalkalden und Meiningen. 65 Einsatzkräfte des DRK Meiningen, Schmalkalden, Suhl sowie Eisenach nahmen an der Übung teil. Das Szenario umfasste eine Massenerkrankung mit ca. 15 Betroffenen am Kiessee in Breitungen, die gemeinsam gerettet werdenmussten. Durch die Sanitätsgruppe des DRK Kreisverbandes Schmalkalden wurde am Schadensort eine Patientenablage eingerichtet und betrieben.

Am Behandlungsplatz der DRK Einsatzeinheit Katastrophenschutz Meiningen folgte schließlich die Sichtung und Weiterversorgung der Patienten durch die anwesenden Helfer. Gemeinsam meisterten alle anwesenden DRK‐Kräfte die gestellten Aufgaben und übten so die Bereitschaftsübergreifende Zusammenarbeit für den Ernstfall. Sehr zufrieden mit dem Ablauf äußerten sich anschließend die Übungsleiter Mike Städter (DRK Schmalkalden) und Christian Heilmann (DRK Meiningen): „Diese erste Bereitschaftsübergreifende Übung war bereits ein Erfolg. Alle beteiligten Helfer haben gezeigt, dass sie Hand in Hand arbeiten können. Wir werden an die gute Zusammenarbeit weiter anknüpfen.“ Dies bekräftigten auch Kreisbrandinspektor des Landratsamtes Schmalkalden‐Meiningen,

Klaus Kleimenhagen, sowie Kreisbereitschaftsleiter Dieter Six vom DRK Kreisverband Meiningen in einer gemeinsamen Auswertung.

 

 


 

Südthüringer Zeitung

Erschienen im Ressort Schmalkalden am 30.11.2010 00:00

Erste Übung mit Bravour bestanden

Trusetal - Dass Levin Kley ein exzellenter Schauspieler ist, dürfte sich in der Region längst herum gesprochen haben. Bei Übungen erlebten ihn insbesondere die Feuerwehrleute des Öfteren schon als Verunglückten, der seine Verletzungen sehr realistisch darstellt.Am Freitagabend konnten sich 16 Einsatzkräfte des Trusetaler DRK Ortsvereins davon ein Bild machen. Doch nicht nur Levin Kley gab einen perfekt gespielten Verletzten, auch Markus Aschenbach beherrschte seine Rolle als zweite verunfallte Person fehlerlos. Die beiden sind der Kopf der Kleinschmalkalder Mimengruppe und hatten auch das Drehbuch zur ersten Einsatzübung des vor anderthalb Jahren gegründeten DRK-Ortsvereins Trusetal geschrieben.Simuliert wurde ein Lagerunfall bei der Firma Farben Luck im Gewerbegebiet Beierstal. In der Spätschicht hatte ein Staplerfahrer ein Regal mit mehreren Paletten von Farbeimern gerammt. Einer seiner Kollegen wurden von einem Zehn-Liter-Eimer getroffen und blutete auf Grund einer Risswunde an der linken Schläfe sehr stark. Die zweite verletzte Person hatte gar eine Palette in den Rücken bekommen, so dass sie Verletzungen im Lendenwirbelbereich davontrug und ihre Beine nicht mehr spürte. Umgehend wurde der Rettungsdienst verständigt, der aber befand sich - so wurde angenommen - zum selbigen Zeitpunkt im Einsatz, so dass der DRK-Ortsverein Trusetal verständigt wurde. 16 Einsatzkräfte rückten an und begannen sehr diszipliniert mit der Verletztenversorgung. Durch schnelles und umsichtiges Handeln konnten die Verletzungen festgestellt und Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet werden. Während die Helfer im Firmeninneren mit Schaufeltrage, Wärmedecken und Verbandsmaterialien ihr Bestes gaben, war vor der Tür psychologisches Können gefragt. Susanne Leibitzki von der Kleinschmalkalder Mimengruppe spielte die Frau eines bei dem Unfall Verletzten so gut, dass die Grenze zur Realität ganz dünn war. Für die Retter stellte das eine extreme Herausforderung dar. "Vor der Tür war es schon sehr anstrengend", gab Gruppenführer und Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Trusetal, Markus Anders, im Nachhinein zu. Er selbst sei im Vorfeld dieser ersten Übung ohnehin sehr aufgeregt gewesen. Während des Ablaufes aber hatte Anders alles im Griff. "Wir waren alle sehr gut vorbereitet", berichtete er. Besonders seine Ausbildung zum Gruppenführer, die er jüngst in Bodenstein absolviert hatte, sei ihm bei der Übung hilfreich zu Gute gekommen. Lobend äußerte sich auch Olf-Rüdiger Schmidt vom DRK-Kreisverband Schmalkalden zur Einsatzübung. "Die Akteure haben richtig gehandelt, bis auf Kleinigkeiten wurden die Verletzten sehr gut versorgt", sagte er. Besonders stellte er die gute psychische Betreuung der Angehörigen der Verunfallten heraus. In einer kurzen Auswertung, die im Anschluss an die Übung im Rathaus Trusetal stattfand, hatten auch die beiden Unfalldarsteller Markus Aschenbach und Levin Kley Handlungs- und Vorgehensweise der Retter gelobt. Die Kleinschmalkalder Mimengruppe wurde im zu Ende gehenden Jahr schon sechs Mal zu Übungen gerufen. Als "größer" nennt Gruppenleiter Markus Aschenbach eine Übung in Kassel, die gemeinsam mit dem Katastrophenschutz, verschiedenen Freiwilligen Feuerwehren und SEG-Bereitschaften (SEG steht für Schnelle Einsatzgruppe) durchgeführt wurde. Mitgewirkt haben die neun Mimen auch schon bei einer Tunnelübung in Rudolstadt. ar

 


 

Südthüringer Zeitung

 

Erschienen am 16.09.2010

Zweiter Mini-Monster-Markt

Der zweite Mini- Monster-Markt in Trusetal ließ die Kasse klingeln.

Der Ansturm zum zweiten Mini-Monster-Markt war schon in den Vormittagsstunden enorm.

Trusetal - Nach fünf Stunden Trubel sahen die 20 Mitglieder des DRK-Ortsvereins Trusetal aber doch etwas müde aus, aber auch glücklich. Bereits zwei Stunden nach Beginn hatten sie schon so viel verkauft wie bei der Premiere im Frühjahr insgesamt. "Teilweise haben die Leute an der Kasse sogar Schlange gestanden", informierte Vereinsvorsitzender Markus Anders. Über 100 Muttis hatten ausrangierte Kinderkleidung, Spielwaren und andere Gebrauchsgegenstände rund um Baby und Kind im Rathaus abgegeben. "Wir haben schon auf Qualität geachtet", so Anders. "Und die war diesmal top – ansonsten wäre mehr zurückgegangen." Dank der guten Zusammenarbeit mit einer Druckerei konnte im Vorfeld des Basars mit Flyern geworben werden. Ein weiterer Partner des DRK-Vereins ist der Förderverein der Regelschule in Trusetal. Er ist es auch, den der Ortsverein mit einem Obolus vom Erlös des Marktes erfreuen wird. Zehn Prozent des Umsatzes gingen an den Organisator.

Natürlich waren auch die kleinen Gäste zum Mini-Monster-Markt willkommen. Während sich die Eltern auf Schnäppchenjagd begaben, stand für sie eine große Hüpfburg bereit. Zudem hatten die Frauen vom DRK-Ortsverein Trusetal sieben leckere Kuchen gebacken. Dazu wurde Kaffee angeboten. Weil die beiden Mini-Monster-Märkte in Trusetal bisher so gut ankamen, soll im April 2011 der nächste stattfinden. Froh waren die 30 Mitglieder des DRK-Ortsvereins Trusetal auch über den Saal im Rathaus, den die Gemeinde kostenlos zur Verfügung gestellt hatte.

Obwohl der Ortsverein Trusetal ein noch sehr junger Verein ist, können seine Mitglieder bereits auf etliche Aktionen zurückblicken. Unter anderem halfen sie, die 825-Jahr-Feier abzusichern. Vier Mal im Jahr betreuen sie weiter Blutspenden des DRK. Ebenso wird großer Wert auf Aus- und Weiterbildung der Mitglieder gelegt.